GroundWork’s five Living Labs turn the project’s vision into action. They are collaborative hubs where regenerative livestock practices move from concept to implementation, allowing innovation to be tested, monitored, and scaled in real farming landscapes.
Das Living Lab-Gebiet liegt in den nördlichen Voralpen, einer hügeligen Landschaft, die von als Weiden und Wiesen genutztem Grünland dominiert wird. Die Landwirtschaft ist weiterhin eine wichtige Wirtschaftstätigkeit, wobei Grünlandwirtschaft und Milchproduktion den Sektor dominieren. Trotz der kleinteiligen, vielfältigen Landschaften hat sich die traditionelle Landwirtschaft zunehmend industrialisiert, und die Weidewirtschaft ist stark zurückgegangen. In Bayern sank die Weidenutzung im Jahr 2019 auf nur 17%. Gleichzeitig erlebt die Alpenregion einen Temperaturanstieg der über dem globalen Durchschnitt liegt, was die Grünlandökosysteme zunehmend unter Druck durch den Klimawandel setzt.
Die Region ist einer Kombination aus wirtschaftlichen, sozialen, politischen und ökologischen Belastungen ausgesetzt. Wirtschaftlich befindet sich die Milchwirtschaft im Rückgang, und der Fleischkonsum sinkt, verschärft durch übergeordnete Krisen. Zu den sozialen und politischen Herausforderungen zählen strukturelle Veränderungen im ländlichen Raum, Flächenverbrauch, Interessenkonflikte zwischen der Landwirtschaft und anderen Akteuren sowie komplexe regulatorische Rahmenbedingungen. Ökologisch stehenGrünlandökosysteme unter Druck durch den Klimawandel, Bodenerosion, Überschwemmungen, Dürren sowie den Verlust von Biodiversität und Ökosystemfunktionen. Die Erzeuger benötigen Alternativen zu konventionellen, inputintensiven Systemen sowie neueGeschäftsmodelle, die Bodenerneuerung und Resilienz honorieren.
Die Region ist einer Kombination aus wirtschaftlichen, sozialen, politischen und ökologischen Belastungen ausgesetzt. Wirtschaftlich befindet sich die Milchwirtschaft im Rückgang, und der Fleischkonsum sinkt, verschärft durch übergeordnete Krisen. Zu den sozialen und politischen Herausforderungen zählen strukturelle Veränderungen im ländlichen Raum, Flächenverbrauch, Interessenkonflikte zwischen der Landwirtschaft und anderen Akteuren sowie komplexe regulatorische Rahmenbedingungen. Ökologisch stehenGrünlandökosysteme unter Druck durch den Klimawandel, Bodenerosion, Überschwemmungen, Dürren sowie den Verlust von Biodiversität und Ökosystemfunktionen. Die Erzeuger benötigen Alternativen zu konventionellen, inputintensiven Systemen sowie neueGeschäftsmodelle, die Bodenerneuerung und Resilienz honorieren.
Das deutsche Living Lab konzentriert sich auf die Grünland– und Milchviehsysteme der Region, in denen die Weidewirtschaft zurückgegangen ist und industrialisierte Praktiken dominieren. Es bringt Milchviehbetriebe zusammen, um regenerative Weidewirtschaft, bodenschonende Futtersysteme und Low-Till-Management zu testen und dabei wissenschaftliches Wissen mit praktischer Erfahrung zu kombinieren. Die Techniken werden gemeinsam mit den Landwirten entwickelt, um die Bodengesundheit, die Ökosystemresilienz und die Rentabilität der Betriebe zu verbessern und lokal relevante Alternativen zu konventionellen High-Input-Systemen zu bieten, während gleichzeitig die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen der Region angegangen werden.
Koordiniert von AERA Land (bäuerliche Vereinigung) bringt das Living Lab zusammen:
Kernpartner aus Wissenschaft, Umwelt und Zivilgesellschaft: Universität Augsburg (Wissenschaft) und HOCHSCHULE WEIHENSTEPHAN-TRIESDORF (Umweltpartner), LANDREGEN E.V. (NGO) und Bereich Zentrale Aufgaben der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung (Behörde).
Drittbeteiligte::
Wissenschaftlicher Beirat der Bayerischen Akademie für Ländliche Räume *(*ARL) (Wissenschaft), die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (Umwelt), HeimatUnternehmen Allgäu (NGO), European Alliance for Regenerative Agriculture (Landwirte) und Initiative Bodenständig (Politik).